Umwelterziehung

Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 ist die Umwelterziehung im jährlichen Schulprogramm der Grundschule Gudensberg als Schwerpunkt verankert.
Das Vorhaben, die schulische Arbeit im Bereich Umwelterziehung zu intensivieren, hatte unser Sozialpädagoge Martin Hartmann angeregt. Umweltprojekte im Rahmen des Sachunterrichts und die Teilnahme an Aktionen zum Schutz und Erhalt der Umwelt werden seitdem von uns verstärkt und gezielt unterstützt und gefördert.

Im Oktober 2008 erhielt unsere Schule für dieses beondere Engagement im Bereich Umwelterziehung vom Hessischen Landwirtschafts- und Umweltministerium und vom Hessischen Kultusministerium zum ersten Mal die Auszeichnung Umweltschule. Seitdem sind wir in Folge mit diesem Preis bereits achtmal in Folge ausgezeichnet worden - zuletzt im September 2018.

Aufgaben, Inhalte und Ziele der Umwelterziehung:

  • Im Rahmen der Umwelterziehung sollen für die Schüler/innen Möglichkeiten geschaffen werden, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren
  • Die Schülerinnen und Schülern sollen im Verlauf der Grundschulzeit ein Gefühl der Naturverbundenheit entwickeln
  • Sie sollen zu einem umweltbewussten Denken und Handeln geführt werden.
  • Bei der Auswahl der Inhalte und Themen soll darauf geachtet werden, dass sie den Schülerinnen und Schülern Perspektiven und Handlungsoptionen aufzeigen, wie sie als Einzelperson helfen können, die Umwelt zu schützen und zu erhalten
  • Im Rahmen der Umwelterziehung erwerben die Kinder Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge in der Natur 
  • Sie lernen, dass natürliche Ressourcen wertvoll sind und dass man damit sparsam umgehen muss.

Inhalte und Maßnahmen u. a.:

  • der Obstbaum im Jahresverlauf inkl. Ernte und Verarbeitung (Schulapfelsaft)
  • die Bedeutung des ökologischen Gleichgewichts an Beispielen kennenlernen (Wasserkreislauf, Wasserversorgung)
  • Problembewusstsein zur Müllentsorgung entwickeln (Aktion sauberer Schulweg, Der Weg des Mülls, Besuch der Müllverbrennungsanlage in Kassel oder des Entsorgungszentrums Schwalm-Eder bei Wabern)
  • Möglichkeiten und Grenzen des Abfallrecyclings diskutieren und ausprobieren (selbst Papier herstellen, Kompostieren)
  • die Jahreszeiten bewusst auf Unterrichtsgängen wahrnehmen (Montagmorgenspaziergang, Wandertage, Klassenfahrten)
  • Staatenbildende Insekten (Besuch des Bienenkundezentrums in Felsberg, Ameisen)
  • mit Naturmaterialien spielen, basteln und gestalten (Herbst, Winter)
  • ein Waldstück, eine Wiese, einen Weg von Abfall und Müll reinigen (Aktion "Sauberhafter Schulweg")
  • Lebensräume für Tiere und Pflanzen am Schulgelände schaffen (Nistkästen, Insektenhotel)
  • Kontakte zu Umweltverbänden und Vereinen mit Umweltschutzschwerpunkten pflegen und gemeinsame Aktionen durchführen (Zauberwaldverein e. V.)
  • in der Schule selbst vermeiden, was die Umwelt belastet oder ihr schadet (umweltfreundliche Produkte und Arbeitsmittel, Abfall vermeiden und getrennt sammeln)
  • Papierverbrauch reduzieren bzw. Altpapier wiederverwenden (Schulregeln, Klassenregeln)
  • bei Feiern- soweit möglich - Porzellangeschirr und Metallbesteck verwenden
  • Möglichkeiten für den Einsatz erneuerbarer Energien handlungsorientiert kennenlernen (Einsatz des WasWiSo-Mobils, Teilnahme am Solarcup-Hessen)
  • sparsam mit Energie (Heizung, Wasser) umgehen (Klassendienste, Teilnahme am Energiesparwettbewerb des Schulträgers)