Unsere Regeln

Wo Menschen zusammenkommen – egal ob groß ob klein – treffen unterschiedliche Meinungen, Interessen und Bedürfnisse aufeinander. In der Folge kommt es oft zu Konflikten. Das ist in der Schule nicht anders.
Klare Regeln erleichtern das soziale Lernen in unserer Gemeinschaft und tragen dazu bei, das Recht des Einzelnen durchzusetzen, gut behandelt, respektiert und wertgeschätzt zu werden.
Die Erziehungsarbeit der Grundschule Gudensberg basiert auf fünf Grundregeln und der STOPP-Regel:  

Hier einige Beispiele, was die einzelnen Regeln beinhalten:

Die Regel „Bei STOPP ist Schluss!“

Bei STOPP ist Schluss!
Jedes Kind soll sich an unserer Schule wohlfühlen. Deshalb heißt eine weitere wichtige Regel: Bei STOPP ist Schluss! Die Stoppregel ist ein einfaches Signal, mit dem Kinder ihrem Gegenüber klar und deutlich eine Grenze markieren können. Mit Hilfe dieses Signals können sie Situationen, in denen sie sich vom Verhalten Anderer bedroht oder gedemütigt fühlen, beenden.
Die Stopp-Regel umfasst drei Stufen:

  • Durch das Hochhalten beider Handflächen (die vordere Hand markiert dem Anderen den gewünschten Abstand, die andere Hand schützt das eigene Gesicht) zeigt das Kind seinem Gegenüber, dass eine Grenze überschritten wurde. Dabei sagt das Kind ein lautes und kräftiges „STOPP!“ und geht einen Schritt zurück, um seine defensive Haltung deutlich zu machen.
  • Das Kind sagt seinem Gegenüber deutlich und auch für Umstehende gut vernehmbar, welches Verhalten sofort beendet werden soll, z. B.: „Hör auf, mich zu beleidigen!“ oder „Hör auf, mich zu schubsen!“
  • Das Kind, von dem die Bedrohung ausgegangen ist, muss sein Verhalten sofort beenden und eine ernstgemeinte Entschuldigung aussprechen. (Falls das nicht eintritt, sucht sich das betroffene Kind Hilfe und Unterstützung bei Erwachsenen.)

Der Ablauf der STOPP-Regel wird mit den Kindern gut eingeübt (z B. im Sportunterricht).
Die Missachtung (aber auch der Missbrauch) des STOPP-Zeichens wird als Regelbruch eingestuft und sanktioniert (pädagogische Maßnahmen oder Ordnungsmaßnahmen – je nach Situation und den daraus resultierenden Folgen).